FAQ

WER – WIE – WAS – Sie fragen, wir antworten

Rufen Sie uns einfach an unter 0581 22549200 oder mailen Sie uns Ihr Anliegen unter info@wellregain.com – unsere Fachleute beraten Sie gern.

Als Grundlage für eine persönliche Beratung benötigen wir folgende Informationen:

  • Handelt es sich bei dem Gebäude um einen Neubau, Altbau oder Umbau?
  • Ist bereits eine Lüftungs- oder Klimaanlage vorhanden?
  • Was möchten Sie mit einer Raumluftreinigung bzw. Luftaufbereitung erreichen?

In Ihrem persönlichen Beratungsgespräch beantworten Ihnen unsere Fachleute Ihre Fragen und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen, wie Sie Ihre Pläne verwirklichen können.

Durch Ergänzung der bestehenden Anlage mit ionisierter elektrisch leitfähiger Luft können Sie Ihre Räumlichkeiten um ca. 30% erweitern. Voraussetzung dafür ist, dass die bestehende Anlage bei gleichem Luftvolumenstrom auch die zusätzlichen thermischen Anforderungen, die für die die räumliche Erweiterung benötigt werden, abdecken kann.
Dazu ein Beispiel: Sie haben Räumlichkeiten mit einer Grundfläche von 500 m2, darin arbeiten 25 Mitarbeiter, von denen jeder nach SIA eine Zuluftmenge von 36 m3 pro Stunde benötigt. Das wäre ein Gesamtzuluftbedarf von 900 m3 pro Stunde. Unter Einsatz von Leitfähige Luft könnten Sie bei einem Bedarf von 25 m3 pro Stunde und Person die Grundfläche erweitern auf 720 m2 und 36 Personen beschäftigen. Und das bei gleicher Raumluftqualität!

Ein Nachrüsten der bestehenden Anlage mit Ionengeneratoren zur Erzeugung elektrisch leitfähiger Luft kann die Raumluftqualität bei gleicher Luftmenge um ein bis zwei RAL-Kategorien verbessert werden.

siehe Tabelle

Der beste, sicherste und nachhaltigste Schutz vor einer Infektion durch luftgetragene Keime und Aerosole ist, diese direkt aus der Luft zu entfernen. Stäube, Pollen, Keime, Sporen, Bakterien und Viren werden durch ionisierte Luft noch in der Raumluft zu großen Partikeln verdichtet und durch Sedimentation der Atemluft entzogen. Das Risiko einer Infektion sinkt dadurch signifikant. Ionisierte, elektrisch leitfähige Luft ist die beste Lösung, das Infektionsrisiko überall dort zu reduzieren, wo sich viele Menschen über einen Zeitraum in geschlossenen Räumen aufhalten wie in Schulen und Kindergärten, in Senioren- und Pflegeheimen, in Handel, Hotellerie und Gastronomie, in Kinos, Theatern und Konzerthallen – um nur einige wenige zu nennen. Besonders in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken – hier ist das Ansteckungsrisiko extrem hoch – ist eine Raumlufthygiene mittels elektrisch leitfähiger Luft die Lösung, wenn es um Personenschutz für Personal und Patienten geht. Voraussetzung ist, dass bei der Produktion der Luftionen weder Ozon noch Stickoxide anfallen.

Die Raumluftqualität ist messbar: je nach Anlagenkonzeption und Bedarf messen wir folgende Raumluftparameter:

  • Partikelgrößen PM1, PM2,5, PM4 und PM10 [µg/m3]
  • TSP (Total Suspended Particules)
  • Partikelgrößenverteilung
  • Anzahl der Aerosole/Partikel Cn [1/cm3]
  • Druck [hPa]
  • Temperatur [°C]
  • Feuchte [%]
  • CO2 [ppm]
  • TVOC [mg/cm3]
  • Infection Risk Index
  • Air Quality Index
  • die Konzentration der positiven und negativen Kleinionen [Ionen/cm3]
  • elektrischen und magnetische Wechselfelder [V/m; nT]
  • hochfrequenten Wellen [µW/m2]
  • elektrostatischen Aufladungen [V/cm]
  • die Ozonkonzentration [ppm]
  • Formaldehydkonzentration [ppm]
  • TVOC [mg/m3]

Zusätzlich messen, analysieren und bewerten wir die Raumluft auf Wunsch auf

  • antigene und allergene Proteine
  • hohe Luftkeimbelastungen an biologischen Arbeitsplätzen
  • den Gesamtanteil aller kultivierbaren und nicht kultivierbaren Sporen
  • kultivierbare Partikel (Luftkeime) auf Nährmedien
  • Bakterien/bakterielle Krankheitserreger
  • Wohngifte/Innenraumschadstoffe von A wie Asbest bis Z wie Zigarettenrauch

 

Durch Nachrüsten der Lüftungsanlage mit Ionisatoren zur Erzeugung elektrisch leitfähiger Luft kann die Raumluftqualität verbessert werden: nach SIA benötigt ein Raum pro Person 36 m3 pro Stunde, das sind bei 15 Personen 540 m3 pro Stunde. Bei einer Belegung mit 21 Personen würden folglich 756 m3 pro Stunde benötigt. Durch den Einsatz von elektrisch leitfähiger Luft erreicht man bei einem um ca. 30% geringeren Zuluftstrom von 25 m3 pro Person und Stunde die gleiche Raumluftqualität. Es wären also für 21 Nutzer ca. 525 m3 pro Stunde nötig. Da die bestehende Anlage für 540 m3 pro Stunde ausgelegt ist, ist so eine signifikante Verbesserung der Raumluftqualität möglich.

 

Es gibt viele Anbieter auf dem Markt, die mobile Raumluftreiniger mit Ionisierung zur Herstellung von elektrisch leitfähiger Luft anbieten. Die meisten Geräte generieren bei der Herstellung der Luftionen unerwünscht Schadstoffe wie Ozon und Stickoxide. Bei der Investition in Luftreiniger sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der die vom Verkäufer zugesicherten Eigenschaften prüfen kann. Wir führen diese Tests direkt bei Ihnen vor Ort aus. Es ist anzuraten, entsprechende Tests schon vor dem Kauf in den Räumen zu machen, in dem die Geräte später stehen sollen.
Lüftungs- oder Klimaanlagen können mit Komponenten zur Herstellung elektrisch leitfähiger Luft nachgerüstet werden. Der Einbau und die Inbetriebnahme solcher Komponenten ist durch ein Fachunternehmen vorzunehmen.

So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind auch die Preise. Daher ist es nicht möglich, einen Preis oder eine Preisspanne zu nennen, ohne den speziellen Anwendungsfall und die Anforderungen an die Raumluftqualität zu kennen. Dazu sollten Sie sich ein Angebot eines Fachunternehmens einholen, das klare Aussagen über den Umfang der Lieferungen und Leistungen und die Leistungsfähigkeit in Hinblick auf die zu erwartende Raumluftqualität beinhaltet. Wichtig ist ebenfalls eine klare Aussage über das eventuelle Auftreten von Ozon und/oder Stickoxiden bei der Herstellung der Luftionen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Systems.

Unter Zuluft versteht man die Luft, die in den Raum einströmt. Das kann ungefilterte Außenluft sein, dann ist die Zuluftqualität gleich der Außenluftqualität. Wurde die Zuluft in einer Lüftungs- oder Klimaanlage gefiltert, dann ist die Zuluftqualität definiert durch die verwendete Filterklasse.

Ja, wenn eine ausreichend hohe Dichte an Kleinionen erzeugt werden kann.

Fast jeder von uns kennt es: Am Strand, am Seeufer, im Wald, auf dem Berg, am Wasserfall, nach Schneefällen und nach Gewitter fühlen wir uns erholt, belebt und relaxt. Und das hat einen Grund: Die Dichte der negativ geladenen Luft-Kleinionen ist dort besonders hoch! Überwiegen hingegen die positiv geladenen Luftionen, wie beispielsweise vor einem Gewitter oder bei Fön, fühlen wir uns unwohl, leiden unter Kopfschmerzen oder sind einfach erschöpft.
Nehmen wir das Beispiel „Wasserfall“: Durch das Aufeinanderprallen der Wassermoleküle werden Elektronen herausgelöst. Diese verbinden sich mit den Sauerstoffmolekülen, sie lagern sich an die Sauerstoffmoleküle an: Durch Anlagerung eines Elektrons, welches eine negative Ladung hat, wird das vorher neutrale Sauerstoffmolekül negativ. Tausende negativ geladener Sauerstoffmoleküle reichern die Luft so an. Bis zu 100.000 Ionen pro cm3 Luft bewirken, dass wir uns erfrischt und belebt fühlen.
Zur Info: 1 cm3 Luft hat etwa 1019 Moleküle (10 Trillionen). In der freien Natur sind normalerweise 1.000 – 3.000 Moleküle davon ionisiert.
Hinzu kommt, dass eine hohe Dichte negativ geladener Kleinionen die Anzahl der in der Luft befindlichen Partikel wie Stäube/Schadstoffe, Aerosole, Keime, Viren, Bakterien und Allergene Pollen und Schimmelsporen deutlich senkt.

siehe Gesetz von Bricard.

Das Gesetz von Bricard macht die klare Aussage:
Je höher die Anzahl der Kleinionen in der Raumluft, desto
geringer ist die Anzahl der Partikel (Staub/Schadstoffe, Aerosole, Pollen etc.)

Grafik: Gesetz von Bricard

Unter dem Elektroklima versteht man das Zusammenspiel von elektrostatischen Aufladungen und der Luftionisation. Forschungen der letzten Jahrzehnte haben ergeben, dass dieses einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen ausübt. Es wird vermutet, dass ein ungünstiges Elektroklima zu Elektrostress und somit zu oxidativem Zellstress und daraus resultierenden Erkrankungen führen kann.  
Mit der heutigen Technik und dem zugehörigen Fachwissen kann man mit relativ geringem Aufwand optimale luftelektrische Bedingungen schaffen, wie sie in der freien, ungestörten Natur zu finden sind.
Gerne sind wir Ihnen auch hierbei behilflich.

Unter Ionen versteht man Atome und Moleküle, die eine positive oder negative Ladung tragen. Physikalisch gesehen ist ein Ion ein Element mit einer ungleichen Anzahl elektrischer Ladungen: ein neutrales Atom hat genau so viele negative Elektronen in den äußeren Schalen wie positive Protonen im Atomkern. Es gleichen sich also positive und negative Ladungen aus, das Element ist neutral.

Siehe: Was sind eigentlich Ionen?

            Wie entstehen sie?

Die Antwort ist „NEIN“: Durch Luftbefeuchtung wird die Anzahl der positiven und negativen Ionen in der Raumluft nicht beeinflusst. Somit wird die elektrische Leitfähigkeit der Luft durch Luftbefeuchtung nicht verändert.

Wenn wir von ionisierter Luft reden, dann ist immer elektrisch leitfähige Luft gemeint. Elektrisch leitfähig ist ionisierte Luft bei einer ausreichend hohen Dichte an Kleinionen in der Raumluft.
Es gilt: Ein einziges Ion macht Luft nicht leitfähig!
Daher ist es wichtig, vor Einsatz eines Gerätes oder einer Anlage zur Erzeugung elektrisch leitfähiger Raumluft genaue Kenntnis über den Aufstellort zu haben. Erst dann kann aufgrund der vorhandenen Datenlage eine genaue Auslegung der Geräte erfolgen. Es ist anzuraten, den IST-Zustand der Raumluftqualität zu Beginn der Planungen messtechnisch zu erfassen und zu dokumentieren. Diese Maßnahme sollte nach Inbetriebnahme der Anlage wiederholt werden um festzustellen, ob die gewünschte, vorgegebene Raumluftqualität erreicht wurde.

Diese Messungen und Bewertungen führen wir gerne für Sie durch.

Der Begriff Smog setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern smoke = Rauch und fog = Nebel. Man versteht darunter einen Dunst aus vielen winzig kleinen Schmutz- und Schadstoffpartikeln, der durch Einatmen zu Krankheiten führen kann.
Unter Elektrosmog versteht man alle künstlich erzeugten niederfrequenten elektrischen und magnetischen Felder und hochfrequente elektromagnetischen Wellen in unserer Umwelt und unserem Umfeld – die uns umgeben, wie ein dichter Nebel.
Niederfrequente elektrische und magnetische Felder entstehen, wenn elektrische Energie erzeugt, transportiert oder angewendet wird. Hochfrequente elektromagnetische Wellen entstehen bei drahtlosen Übertragungen z. B. durch WLAN und Bluetooth.
Würde man alle elektrischen und magnetischen Felder aus unserem Hausstrom und alle hochfrequente Wellen wie WLAN, Bluetooth sichtbar machen können, dann könnten wir unser Gegenüber nicht mehr erkennen – wir stünden im dichten Nebel. Im Elektrosmog!

Um sich für ein Gerät oder ein System entscheiden zu können, sollten Sie die unterschiedlichen Verfahren und Systeme zur Lüftung und Raumluftreinigung kennen. Wir haben etwas für Sie vorbereitet:

siehe: Verfahren und Systeme zur Lüftung und Raumluftreinigung

Gerne beraten wir Sie auch ganz speziell zu Ihrem Bedarfsfall.

Die Antwort lautet eindeutig „NEIN“. Lesen Sie dazu „Lüften – aber richtig!“

siehe:      Lüften – aber richtig!

Ihre Frage war noch nicht dabei? Kein Problem!
Schreiben Sie uns Ihre Frage per Mail und wir beantworten Ihnen diese aus unserem Fachteam heraus.